Vorläufige Besiedelung, Flüchtigkeit, Orte, die sich durch Anwesenheiten verändern, das Verfolgen von Wegen, es gibt keine Antworten, die verläßlich und dauerhaft sind.

Meine Bilder halten einen vorübergehenden Zustand fest, der in seiner Flüchtigkeit und den ständigen Veränderungen sonst keine Gültigkeit hat. In meiner Malerei beschäftige ich mich damit, Veränderungen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben, mit malerischen Mitteln sichtbar zu machen. Es sind Erinnerungen an Landschaft, verlassen oder noch belebt, überbordend oder still. Menschliche Anwesenheit ist noch spürbar, verschwindet aber  in der bildhaften Auflösung. Material für die landschaftlich anmutenden Werke sind Screenshots aus Nachrichten, Dokumentationen oder anderes gefundenes Bildmaterial

In der Serie „Danaidae“ (2016) wird in bildhaften Ausschnitten die bis zu 3600 km umfassende Wanderbewegung des Monarchfalters gezeigt, die mehrere Generationen umfassend an immer gleichen Orten endet. Mit malerischen Mitteln wird gezoomt, zerrissen und wieder zusammengefügt. In unterschiedlichen Farbgebungen wird auf Zeitspannen und verschiedene Orte verwiesen.

In der Serie „Huts“ (2017, fortlaufend) wird Bezug genommen auf verlassene, verborgene und verfallende Orte, die vielleicht schon nicht mehr auffindbar sind.

 

What “happens” to a place when observation, presence and perception through my eyes are starting, what happens to me? How do I deal with impressions, memories of nature, landscape and the human being in my paintings?

I’m interested in the process of my inner perception, how I can transfer that into my paintings. There is a need to settle, to be somewhere, to find a habitat. How does that work, what are the changes in nature, both the human and the place.

Layers are overlapping in my painting process, a carpet of images of different density  is developing.

 

 

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